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Teil 5: Norwegische HOCHEBENE


Norwegen stand schon länger auf unserer Reise-Wunschliste und 2022 war es dann soweit – Bergen, die Fjorde im Südwesten und Oslo waren die Fixpunkte unserer Reise durch den Süden der Heimat der Wikinger. Die Kombination aus naturbelassenen Landschaften und dem berühmten skandinavischen Design macht das Land einzigartig, die Infrastruktur – allen voran die unglaubliche Dichte an E-Ladestationen – lässt keine Wünsche offen.



Eines der unvergesslichsten Erlebnisse erwartete uns aber relativ unerwartet: der Hardangervidda Nationalpark auf unserem Weg von West nach Ost, quer durch das Land, mit Bergen als Startpunkt und Oslo als Ziel.

Hardangervidda ist mit einer Fläche von etwa 8000 km² nicht nur die größte Hochebene Europas, sondern ein einzigartiger Schmelztiegel aus atemberaubenden Landschaften, die in Bildern nur schwer einzufangen sind. Innerhalb weniger Stunden Fahrzeit durchstreift man gefühlt einen Teil der felsigen schottischen Highlands mit ihrem satten Grün und den Seen dazwischen, hochalpines Gebiet mit schneebedeckten Bergspitzen, dann wiederum kanadische Täler mit gigantischen Nadelbäumen und ein bisschen Waldviertel ist auch immer wieder dabei.


Nächstes Mal reservieren wir uns jedenfalls ein bis zwei Tage für eine Wanderung durch diese einzigartige Kulisse!


Nicht unerwähnt wollen wir lassen, dass Norwegen, mit seinen unzähligen Fjorden und Gebirgsketten, eines der Länder weltweit mit den meisten Straßentunneln ist. Es finden sich dabei nicht nur Tunneln mit unterirdischen Kreisverkehren – auf der Route hinauf auf die Hardangervidda Hochebene schlängelnde sich tatsächlich die Straße gewindeartig innerhalb des Bergmassivs nach oben, was auf der Kartenansicht im Auto ein sehr ungewöhnliches Bild abgab: wie ein Knoten schlingelte sich die Routenführung in Richtung Ziel.






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